Das Buch

Vom Leben in der Riesenmetropole Mexiko-Stadt geschafft, ziehen der Erzähler und seine Frau Lulú aufs Land — nach Malinalco, ein Dorf zwischen den Vulkanen des Hochlands. Dort entdecken sie ein unbekanntes und faszinierendes Mexiko.

In der improvisierten Galerie des Malers Arcadio begegnet der Erzähler der aztekischen Vergangenheit, plant Ausflüge zu versunkenen Pyramiden und kommt einem rätselhaften prähispanischen Dokument auf die Spur. Außerdem lernt er Schamanen, Scharlatane und Wettermacher kennen, lässt sich von einer Heilerin kurieren und begegnet auf Schritt und Tritt dem magischen Mexiko.

Lulú sieht sich dagegen mit einem ganz anderen Malinalco konfrontiert. Als sie eine Anwaltskanzlei eröffnet, bekommt sie es mit Drogenhändlern, Gaunern und Wahlbetrügern zu tun. Außerdem lernt sie die reichen Städter kennen, die in Dauerfehde mit den Dorfbewohnern leben.

Die Reise gipfelt im großen Dorffest, einem zügellosen Karneval, bei dem Magie und Moderne, Traum und Wirklichkeit, Arm und Reich aufeinanderprallen. Für die Reisenden und ihre neuen Freunde wird es ein Moment der Wahrheit.

In Mexiko ist ein literarischer Reisebericht, der seine Leser in die Tiefe Mexikos entführt. Das Buch bietet einen einmaligen Einblick in den mexikanischen Alltag zwischen Magie und Moderne und zeichnet ein unterhaltsames und intimes Porträt des Landes und seiner Menschen.

Stimmen:

»Dieses Buch durfte ich vor Erscheinen lesen, es hat mich im vergangenen Sommer auf mehreren Zugfahrten begleitet und sehr gefesselt… Was Jürgen Neubauer hier macht, ist nämlich wirklich sehr besonders: Er erzählt persönlich, aber nicht privat. Wir sind nah dran, aber nie zu nah… Da Jürgen Neubauer Mexiko zwar schon eine Weile kennt, jetzt aber viel Neues erfährt und das sorgsam in sein Bild einfügen muss, und weil er davon so wunderbar erzählen kann, reisen wir mit ihm und seinem Buch in ein phantastisches Land. (Es könnte sein, dass die Sehnsucht, Mexiko zu besuchen, nach der Lektüre stark zunimmt.)«
— Maren Gottschalk, Journalistin und Autorin von »Die Farben meiner Seele. Die Lebensgeschichte der Frida Kahlo«.

»Jürgen Neubauer fängt die Atmosphäre Malinalcos in sinnlichen Beschreibungen, komischen Situationen und starken, poetischen Szenen ein. In Mexiko ist ein wunderbares, oft amüsantes, manchmal nachdenkliches Buch. Da möchte man gleich die Koffer für eine Reise packen!«
— Petra Wiemann, Elementares Lesen

»Das Buch In Mexiko von Jürgen Neubauer macht große Lust, nach Mexiko zu reisen. Mit fundiertem Wissen über historische Ereignisse, einem romantischen Blick auf die Natur und einem amüsanten Augenzwinkern beim Beschreiben von brenzligen Situationen macht er neugierig auf dieses ferne Land, die Menschen und ihre Lebensart.«
— Brigitte Hort, OpenPR

»Eine gar nicht so lange äußere Reise nimmt Lauf in einer erstklassig beschriebenen inneren Reise in die Mythen, Geschichten, Wunder und Traditionen des mexikanischen Hochlandes. Das Buch und seine Farben, Gefühle und Fantastereien bleiben lange im Gedächtnis… Sehr schöne Literatur, und unbedingt zu empfehlen.«
— Planetenreiter Reiseblog

»Jürgen Neubauer ist das, was ich ein vielseitigen Künstler nenne. Bewegungen, Farben, Gerüche, Temperaturen, Geschmäcker und Texturen beschreibt er so einfühlsam, dass ich als Leserin das Gefühl habe, mit dabei zu sein. Besonders fasziniert mich das Wechselspiel der unterschiedlichen Ebenen: Der Autor schildert witzige Begebenheiten aus dem Alltag oder beschreibt die Geschichte einer Kirche oder eines anderen besuchten Gebäudes, und dazwischen flicht er anthropologische Hintergründe, Anmerkungen zur Gesellschaft, Informationen zur Geschichte der prähispanischen Völker, des Unabhängigkeitskriegs oder der Revolution ein und verleiht seiner Erzählung damit Tiefgang. So wird das Buch zu einem wahren Schatzkästlein, es unterhält, informiert, bringt zum Nachdenken und lädt zum Träumen ein.«
— Laura Fierro Evans, International Consultant

»In seinem literarischen Reisebericht beschreibt Jürgen Neubauer Land und Leute so lebendig, so plastisch, dass man sich selbst in einem der Gemälde von Frida Kahlo oder Diego Rivera wähnt. Und dies, ohne auf die üblichen Mexiko-Klischees zurückzugreifen, sondern mit einem tiefen Verständnis für eine Kultur, in der es kein Widerspruch ist, für sein Seelenheil in einer der zahllosen Kirchen zu beten, zugleich das Kirchenterrain notfalls auch mit Gewalt zu verteidigen, im Jeep durch die Gegend zu brettern und zugleich bei Darmbeschwerden eine Heilerin aufzusuchen.«
— Birgit Böllinger, Sätze & Schätze